Haiku der Stille

Hörst du die Stille

sprechen.

Schweigen.

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Der Zweck des Menschen

Und es draußen schüttet,

Die Vögel balzen

Nass im Regen

Ist der blasse Schimmer

Wolkenkranze

Saat und gebe

Zartes frisches, wunderliches

Gedankenergießen

Im Tale der Wege.

Im Tale des Wissens um nichts

Warum sind wir hier?

Im Sarge des Lebens

Zwecks Zwecklosigkeit

Schon vor lang gepredigt

Spricht die Narbe der Erfahrung.

Doch Blütentropfen der Himmelswolken prügeln es rein, ins bewusstsein

Das Regenwasser, kondensiert im Bergwalde, auf der Zunge zergehen.

Kindheitserinnerung I

Die Atmosphäre war voll

Gold, glitzernem Staub.

Alle Köpfe und Schultern

Wie im Herbstfall belaubt.

Funkel und warmherz‘

Feuer und Brennholz

Wolle und Oma

Silbern gelockt,

Mit gläsernen Kelchen,

Äpfelnen Säften

Selbst die porzellan Tassen

Gefüllt mit Getränken.

Umhüllt mit Geschenken

Und Düften und schwelgend

Geh ich zum Fenster,

Blick auf und was glänzt da!

Der Dank.

Der Regenguss aufs heisse Pflaster

Lederstuhl auf drehbarem Untersatz,

360°, purpur, matt.

Café heiss und erquickend, rote Tasse braune Flüssigkeit.

Wundersam diese Stille, Anblicke.

(Rauschen einer Baustelle im Hintergrund)

Wundersam das Vögelzwitschern.

Tag 400, Tag 1.

Frühstück Ende.

Ich ziehe mich an, die Wolken ziehen sich zu.

Der Regenguss aufs heisse Pflaster.

Doch kommt der Winter immer näher.

Schönheit I

Ein Nagel in der Wand

Am Nagel hängt ein Steak.

Ein Steak hängt an der Wand

In der Hand einen Hammer.

Im Gesicht ein lächeln

– welches sagt:“geschafft!“

Geschafft was?

Etwas geschaffen.

– welches sagt:“schön!“

Schönheit…

Er spricht aus seiner Seele

Ach wie schön dass niemand weiss,

Dass das Steak bald ein Erbe der Vergangenheit sein wird.

Ein Fleck an der Wand.

Schimmel.

Schön.

Arbeit

Arbeit ist gut

Arbeit setzt

Die Maschine in gang.

In gang gesetzt

Die Maschine

Setzt die Maschinerie in gang.

Arbeit ist Arbeit

Gute Arbeit.

Ist gute Arbeit; gute Arbeit.

Schlechte Arbeit,

Ist Arbeit.

Setzt die Maschinerie in die Maschine

Setzt die Maschine in gang.

Danke. Danke schlechte

ARBEIT.

Danke gute Arbeit

Setzt den Gang in die Maschinerie

Setzt die Maschinerie in gang

Setzt die Maschine in gang.

Arbeit.

Choco Skincolour

Lady mit der Chocolate Skin Creme

Du siehst aus wie ein Magnum Eis.

Dicke Kruste über deinem Gesicht, die nicht der Realität entspricht.

Knackt die Schale wenn man hinein beißt?

Fällt man in eine Grube die mit Blättern getarnt für den Reinfall ist?

Du bist das wahre Abbild meiner Unsicherheit. Und du knackst.

Wie du zu sein erstrebenswert.

Wie ist es zu sein?

Kannst du nicht sehen? Nicht fühlen, nicht hören? Nicht wissen? Wie es ist zu sein.

Sein in der Gabel der Entscheidung. Der Werdung, des Werdens des Gewordenen.

Folgen, verfolgen, ausgemustert. Sich im Wald versteckt, bei Nacht auf das Feld gerannt.

Wo wie die Morgensonne die Beamstrahlen vom UFO schienen. Und wo ist der Siziertisch gelandet?

Jemand wird dir sagen dass es keine UFOs gibt. Denn sie existieren nicht.

In der Realität.

Doch was existiert bist du. -sein.

Spinat kommt nicht in mein Atelier

Wasser ist Saft, die Frucht ist das Meer.

Die Luft ist das Grammophon auf dem die Platte schwebt.

Der Backofen ist ready für die Pizza und die Pizza ist die Scheibe am Himmel.

Der Bouncer sagt vielleicht nein, doch versteht er Zweckmäßigkeiten nicht, oder doch?

Kühle Getränke aus der Schenke versus warme Heißgetränke im Winter, colorieren sie das Auto.

Ob schwarz oder blau. Gelb oder Grün, das lineare Spektrum vergisst keine Stimmung.

Keine Stimmung die wir nicht selbst aufzeichneten – physizizierten, etablierten und gegen eine Tafel wichsen.

Das Feld ist ein ewiger Anstieg von Kopfsalat hinauf in die Täler der kopflosen Spinatverkostungsmaschinen.

I ain’t Kopflos, but that might not be the case. And that wiederum ist der Grund warum ich keinen Spinat mag.

„Das Laub raschelt!“

Da sagte jemand „Das Laub raschelt!“.

Hörst du nicht, „Das Laub raschelt!“

Verdammt nochmal „Das Laub raschelt!“

Junge „Das Laub raschelt!“

Weißt du nicht „Das Laub raschelt!“

Schau mal raus „Das Laub raschelt!“

Geh in den Wald, in die Berge, du wirst merken wie „Das Laub raschelt!“

Du Sommerkind „Das Laub raschelt!“

Der Auspuff brummte.