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Der Zweck des Menschen

Und es draußen schüttet,

Die Vögel balzen

Nass im Regen

Ist der blasse Schimmer

Wolkenkranze

Saat und gebe

Zartes frisches, wunderliches

Gedankenergießen

Im Tale der Wege.

Im Tale des Wissens um nichts

Warum sind wir hier?

Im Sarge des Lebens

Zwecks Zwecklosigkeit

Schon vor lang gepredigt

Spricht die Narbe der Erfahrung.

Doch Blütentropfen der Himmelswolken prügeln es rein, ins bewusstsein

Das Regenwasser, kondensiert im Bergwalde, auf der Zunge zergehen.

Hotel Bruno

Erinnern von Zeiten,

Leise und laut.

Ohne Bootsgeräusche im Hintergrund.

Ohne Kühlschrankgeräusche von Bürgerking.

Und ja, mit Technobunkersounda

Und Sonnenaufgangs Holz in drn Kamin.

Anders, sicher anders.

Anders schön,

Doch unvergleichbar.

Lass das Wasser nicht ertrinken

Du liebst mich

Liebst mich ohne dass Ich gebe,

Ohne dass ich je etwas erwieder‘.

Keinen Ton, keinen Augenblick,

Pure Ehrlich-keit.

Kristallklares Rinnsaal

Von der Quell gespeist

Fließt den Berg hinab –

Ein leises Rauschen

Ein funkel Sonne

Am Schopfe meiner Trinkflasche Wasserstand.

Kindheitserinnerung I

Die Atmosphäre war voll

Gold, glitzernem Staub.

Alle Köpfe und Schultern

Wie im Herbstfall belaubt.

Funkel und warmherz‘

Feuer und Brennholz

Wolle und Oma

Silbern gelockt,

Mit gläsernen Kelchen,

Äpfelnen Säften

Selbst die porzellan Tassen

Gefüllt mit Getränken.

Umhüllt mit Geschenken

Und Düften und schwelgend

Geh ich zum Fenster,

Blick auf und was glänzt da!

Der Dank.

Die Schönheit der Individuen

Input – input – input.

Von überall kommt er, die Welt ist voll mit ihm. Fernseher, Radio. Smartphone, Laptop. Computer, Telefon. Chef, Cheffin, Angestellter, Menschen auf der Straße. Verkäufer bei Rewe, Verkäufer bei der Tankstelle, in den Einkaufszentren beim Weihnachtseinkauf. Und noch und noch und nöcher.

Input filtern, Input selektieren, Output kreieren. Sich nichts entgehen lassen. Seine Brille mit dem Fokus über das Geschehen gleitend aufnehmen und entscheiden: gut oder schlecht.

Man möge sagen, „ja, schön und gut!“, doch nein, lass das Geschehen schlecht sein. Unverbindlich, erneuerbar. Stets frisch.

Und nun, mit einem Gedanken der frische ans Werk. Kristallisieren was Glasklar ist, trüb erscheint.

Vereinigt euch Gedanken der Tat und vergesst alles andere. So würde Anarchie ausbrechen. Doch behält man im Hinterkopf die Schönheit der Individuen, was dann?

Knechte in der Bibi

Sonnenaufgang am Rhein

Schweigen ist des Pflichtes Schein

Scheinbare Lauchs in ihren Gürtelhemden scheinen

Vergraben zwischen ihren Zeilen.

Zeilen über Rechte und Vorschriften.

Doch, handeln Sie wenn Sie lesen?

Handeln sie, motoviert von den Ansprüchen ihrer Eltern, ihrer zukünftigen Arbeitgeber.

Sie hantieren mit den Worten, die Juristen.

Sie hantieren mit den Handlungen, die Einflüsse.

Es gibt kein Ich ohne dich. Andersrum. Kein Dich ohne Mich. Sonst wäre all dies unsagbar.

Klares wasser mildert den Geist.

Bewiesen ist die Gleichung; an der Realität; Du hast erkannt.

Hast erkannt was Es ist worum Es geht.

Warum die Lärche fliegt und nicht Schwebt. Gefieder.

Baum. Gold. Ha-ku-lu-ku-dt.

Wortgeschöpf Mensch.

Geknüpftes Hemd mit dem Aufdruck auf der rechten Brust „Tommy“; Was legitimiert sie? Was macht uns zum alles überrollenden Schneeball.

Verwobenes Netz verzogener Grimassen in einem Sog. Dem Sog der Zeit. Dem Sog der Befreiung, dem Sog der Offenbahrung. Dem…

Dem Weg der Verbliebenen gewidmet. Dem grünen Moos auf dem Stein welcher im Sonnenlicht seine wahre Schönheit näher ins Auge rückt.

Das Lebendige.

Das Unendliche.