Verdrängung

„Verdrängung, Verdrängung höchsten Grades
Verführerische Gifte entweichen dem Hades.
Finden listig ihren Weg in Seele und Fleisch von Subkulturen,
In Bankern, Pennern, Studenten und Huren.
Versprechen einem den Himmel auf Erden,
Mit Ihnen kann man sich, so denkt man, von einer besseren Seite
kennenlernen.

Verdrängung, Verdrängung, Verdrängung
Die einen nennen es Freiheit, die wenigsten Verblendung.
Ein Wir- Gefühl, was soll das sein?
Man existiert und stirbt allein,
Wer will schon den kleinsten gemeinsamen Nenner,
Einzigartig sein, darauf bilde ich mir was ein.
Und doch macht uns Einsamkeit ängstlich,
Wenn keiner sieht wie ich bin, bin ich dann noch?
Wir werden vergessen, sind vergänglich,
Unsere Lebzeiten, in der Geschichte ein Loch.“

– Aloys aus Wilhelm Barons „Die Art wie Wir Leben

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