Die Geschichte vom Gedicht über die Lichtverschmutzung

Auf meiner blauen Couch, offen ist das Fenster, weit geöffnet die Pforten in den Himmel der Nacht. Kalte Nachtluft strömt hinein und kühlt die warme Haut, mein Atem wird zu Nebel und legt sich auf die Fensterbank. Nun, beim Rausschauen auf die Herden von Sternen fällt mir nur eines ein. Ein Gedicht über die Lichtverschmutzung:

Große Stadt, großer Wahn

Selbst bei dunkelster Stunde

Spendest uns ein Funkeln

Scheinst Licht für uns’re

Augen.

Wozu braucht es einen Hahn,

Die Nacht ist still erhellt,

Laternen dieser Welt –

Eure Tränen sind die Flüsse

Welche uns speisen mit Gottes Botschaft. Das Licht der Welt.

Überflossen sind die Straßen

Übergossen sind die Wälder.

Ein Hauch in der kalten Winterzeit, der Atem gefriert und nieselt in winzigen Kristallen auf den Schneebedeckten Bürgersteig. Eine Straßenlampe, zwei kalte Gesichter, ein Kuss.

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